Antifaschistische Wanderung am 19.4.

10. April 2026

Am Sonntag, 19. April 2026 veranstalten wir gemeinsam mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg eine Antifaschistische Wanderung. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Hans-Thoma-Platz in Handschuhsheim.

Die dreieinhalbstündige antifaschistische Wanderung geht über die umliegenden Berge in die Altstadt. An historisch bedeutenden Plätzen gibt es bei einer Pause Informationen zu einzelnen Aspekten des NS-Faschismus in Heidelberg, aber auch zu antifaschistischem Widerstand. Die Route umfasst etwa 7 Kilometer und 350 Höhenmeter. Für die Waldwege ist stabiles Schuhwerk sinnvoll. Im Anschluss lassen wir den Abend bei der „Küfa“ (veganem Essen) im Café Gegendruck ausklingen.

Demo „Kommunen am Limit“ am 18.4.

4. April 2026

Am Samstag, 18.4. 2026 findet eine Demonstration des Bündnisses „Kommunen am Limit“ statt, zu der wir mit aufrufen. „Wir lassen uns nicht kürzen! Wir lassen uns nicht spalten!“ ist das Motto. Auftakt ist um 14.00 Uhr an der Schwanenteichanlage/Stadtbücherei.

Im Folgenden der Aufruf:

Gemeinsam gegen Kürzungen: Für eine lebenswerte Stadt für alle!

Das Bündnis Kommunen am Limit Heidelberg sieht im aktuellen Sparkurs eine große Gefahr für unser Zusammenleben. Wenn Bereuungs- und Beratungsmöglichkeiten wegfallen, der öffentliche Nahverkehr zurückgebaut und niedrigschwellige Kulturangebote gestrichen werden, leiden wir alle darunter.

Wenn Milliarden in die Aufrüstung gesteckt werden, in den Kommunen aber am Notwendigsten gespart wird, dann läuft einiges falsch! Auch im sozialen Bereich fördert die Sparpolitik Ausgrenzung und leistet dem Rechtsruck Vorschub. Als Bürger*innen dieser Stadt brauchen wir eine ausfinanzierte und haltungsstarke Kommune, die unsere Bedürfnisse erfüllt und Zusammenhalt stärkt, statt zu spalten.

Damit wir nicht gegeneinander ausgespielt werden, müssen wir unsere Solidarität zeigen: zwischen unterschiedlich Betroffenen, zwischen veschiedenen Arbeitsfeldern und über alle Lebensbereiche hinweg. Das Bündnis Kommunen am Limit Heidelberg organisiert deshalb unter dem Motto „Wir lassen uns nicht kürzen! Wir lassen uns nicht spalten!“ eine Demonstration, die am 18.4. um 14 Uhr an der Stadtbücherei startet.

Seid mit uns laut: Gegen den kommunalen Sparkurs! Für eine solidarische Stadt für alle!

Ostermarsch in Heidelberg am 4.4.

27. März 2026

„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Nein zu Hochrüstung, Sozialabbau, Militarisierung und Wehrpflicht! Mittelstreckenwaffen verhindern! Kriege beenden, Frieden schaffen – Diplomatie statt Eskalation!“ Das sind die zentralen Forderungen des diesjährigen Ostermarschs am 4. April 2026. Der Auftakt ist um 14 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg.

„Heidelberg im Nationalsozialismus“: Film am 24.3. und Stadtrundgang am 27.3.

17. Februar 2026

An den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 beteiligen wir uns dieses Jahr wieder mit zwei Veranstaltungen: Am 24. März zeigen wir die Dokumentation „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ im Nachbarschaftsbüro Die Linke. Und unter demselben Titel findet am 27. März ein antifaschistischer Stadtrundgang statt.

Hier die Details zu beiden Veranstaltungen:

Dienstag, 24.3.2026 – 19.00 Uhr, Nachbarschaftsbüro Die Linke (Th.-Körner-Str. 7, HD-Bergheim)

Film „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“

Gemeinsam mit der Linksjugend [’solid] zeigen wir den Film „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ mit anschließender Diskussion. Er entstand als gemeinsames Projekt der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen Heidelberg und der Mediengruppe Schrägspur im Jahr 1993. Er zeichnet die Geschichte von Verfolgung und Widerstand während der Zeit des NS-Regimes aus der Sicht von Betroffenen aus der Region nach. Als Zeitzeug*innen wirken u.a. frühere Vorstandsmitglieder der VVN-BdA Heidelberg und andere Vertreter*innen verschiedener Verfolgten- und Widerstandsgruppen mit.

***********

Freitag, 27.3.2026 – 18.00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Haupt-/Theaterstr. (Altstadt)

Antifaschistischer Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“

Der zweieinhalbstündige antifaschistische Stadtrundgang, den wir in Kooperation mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg veranstalten, führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Vortrag „Die aktuelle Lage in Rojava“ am 12.2.

10. Februar 2026

Am Donnerstag, 12. Februar 2026 findet der Informationsabend „Die aktuelle Lage in Rojava“ um 19.00 Uhr im Welthaus Heidelberg (Kurfürstenanlage 25) statt. Nach dem Vortrag gibt es Raum für Begegnung. Die Veranstaltung veranstalten die Kurdischen Studierenden Heidelberg, die Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen, die Antifaschistische Initiative Heidelberg und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen Heidelberg.

Zum Vortrag:

Die humanitäre und politische Lage ist in Rojava nach wie vor angespannt.
Trotz des Waffenstillstands vom 30. Januar ist die Stadt Kobanê immer noch unter der Belagerung jihadistischer Milizen. Zudem bleiben viele Fragen offen.
Wie geht es nun weiter mit der Selbstverwaltung? Können Kurd:innen und andere Minderheiten der HTS-Regierung trauen? Welche Rolle spielen imperialistische Großmächte?
Über diese und viele weitere Fragen möchten wir am Donnerstag, 12. Februar 2026, bei unserer Infoveranstaltung zur aktuellen Lage in Rojava sprechen.
Jede:r der sich informieren und in Austausch treten möchte ist herzlich willkommen!

Protest gegen AfD-Veranstaltung am 19.1.

14. Januar 2026

Am Montag, 19. Januar 2026 will die AfD im Bürgerhaus in der Bahnstadt ihre menschenverachtende Hetze verbreiten und hat dafür den extrem rechten Ministerpräsidentschaftskandidaten Markus Frohnmaier eingeladen. Frohnmaier ist für seine rassistischen, sexistischen und sozialchauvinistischen Aussagen berüchtigt.

Wir sagen: Kein Platz für rechte Hetze! Wir rufen dazu auf, sich dem braunen Treiben entgegenzustellen und an der antifaschistischen Gegenkundgebung auf dem Gadamerplatz teilzunehmen. Auch an anderen Orten rund um das Bürgerhaus finden verschiedene Gegenproteste statt. Die antifaschistische Kundgebung am 19. Januar 2026 beginnt um 18 Uhr auf dem Gadamerplatz.

Redebeitrag bei der antirassistischen Demo gegen GEAS

8. Dezember 2025

Am 5. Dezember 2025 protestierten Hunderte gegen den baden-württembergischen Landesparteitag der CDU, der in Heidelberg stattfand. Am späten Nachmittag widmete sich eine Demonstration der rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Politik, die durch die CDU maßgeblich vorangetrieben wird. Vor allem forderte die Demonstration die Abschaffung des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“, das es Asylsuchenden faktisch unmöglich macht, das Grundrecht auf Asyl zu erlangen und in Deutschland Zuflucht zu suchen.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Friedrich-Ebert-Platz hielten wir als VVN-BdA Heidelberg den folgenden Redebeitrag.

Liebe Mitstreiter*innen,

ich freue mich, auf der heutigen Demo für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen sprechen zu dürfen.

Seit Jahren müssen wir mit Entsetzen beobachten, wie rechte und faschistische Tendenzen und Weltbilder sich immer mehr breitmachen – und vor allem: wie sie inzwischen allzu unwidersprochen hingenommen werden.

Ganz besonders im Visier sind dabei Geflüchtete: Menschen, die vor Verfolgung, den Folgen globaler Zerstörung und vor Kriegen fliehen mussten, werden systematisch als Bedrohung und als Kriminelle verunglimpft und entmenschlicht. Ununterbrochen übertreffen sich Politiker*innen der sog. Parteien der Mitte in menschenverachtenden Statements. Insbesondere die CDU/CSU versucht dabei, die AfD rechts zu überholen und ihr ein paar Stimmen wegzufischen. Friedrich Merz’ vielzitierte Stadtbild-Aussage ist nur eines von unzähligen Beispielen.

Es bleibt nicht nur bei verbaler Hetze: Die Demontage jeglicher Grundrechte von Geflüchteten ist zentraler Teil des CDU-Programms. Das Grundrecht auf Asyl wurde bereits faktisch abgeschafft, sämtliche minimalen Menschenrechte gelten nicht für Menschen, die Verfolgungen und Kriegen entkommen sind.

Dabei war es eine der zentralen Lehren aus dem NS-Faschismus, im Grundgesetz das Grundrecht auf Asyl zu verankern. Hunderttausende jüdische Menschen und Oppositionelle hatten ab 1933 versucht, aus NS-Deutschland zu flüchten. Es folgten Millionen aus den Staaten, die die Nazis ab 1939 überfielen.

Und international schlossen sich die Grenzen, massenhaft wurden Menschen abgeschoben, die gehofft hatten, der NS-Vernichtungsmaschinerie zu entkommen. Viele der Abgeschobenen wurden von den Nazis in den Vernichtungslagern oder KZs ermordet. Aus dieser Erfahrung war in der frühen BRD die Einsicht entstanden, dass es eine unabdingbare menschliche Pflicht ist: das Grundrecht auf Asyl.

Schon vorher waren Asylsuchende von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen, aber ein tiefer Einschnitt kam in den frühen 1990er Jahren, in den sog. Baseballschlägerjahren. Nach der Wiedervereinigung trat neonazistischer Hass offen zutage: Pogrome gegen Geflüchtete, Angriffe gegen jüdische Menschen und Morde an Obdachlosen und anderen, die nicht ins Weltbild der faschistischen Banden passten, waren erschreckender Alltag. Die Politik reagierte nicht mit klarer Kante gegen den mörderischen Rassismus, sondern mit symbolischer Empörung, mit Verständnis für die Nazis und vor allem mit Zugeständnissen: 1993 schaffte die Bundesregierung das Grundrecht auf Asyl faktisch ab.

In den letzten Jahren hat sich die Rechtsentwicklung immer mehr verschärft. Der zivilisatorische Anstrich, den sich die bundesdeutsche Politik zwischendurch gegeben hatte, ist geplatzt wie eine Seifenblase. Faschistische und rassistische Haltungen drohen wieder zur unwidersprochenen Normalität zu werden. Und vor allem wird ununterbrochen Wahlkampf auf dem Rücken von Geflüchteten gemacht – mit immer neuen Gesetzesverschärfungen. Anstatt klar Position gegen rechte und rassistische Hetze zu beziehen, greifen die sog. Parteien der Mitte die Forderungen der AfD und anderer faschistischer Kräfte auf und setzen sie für diese um.

Im Inland werde die Lebensbedingungen von Geflüchteten von Jahr zu Jahr katastrophaler, und immer mehr leben in ständiger Angst, in Verfolgung, Not und Tod abgeschoben zu werden. Auch international spitzt sich die Lage immer weiter zu, die Außengrenzen der EU werden hermetisch abgeriegelt und von einer immer massenmörderischen Politik des Sterbenlassens flankiert. Das GEAS, das Gemeinsame Europäische Asylsystem, ist bei diesen Entwicklungen ein zentraler Baustein. Es koordiniert die menschenverachtenden Maßnahmen auf EU-Ebene. Eigentlich müsste es Gemeinsames Europäisches Abschottungssystem heißen.

Ob auf dem Mittelmeer oder an den Landgrenzen:

Wir sind in der Pflicht, uns der EU-Abschottungspolitik zu widersetzen, die Flüchtenden zu unterstützen und den staatlichen Terror gegen diese Menschen zu beenden.

Für sichere Fluchtrouten!

Gegen das Gemeinsame Europäische Asylsystem!

Bleiberecht für alle!

Podium „Wehrpflicht: Mobilmachung für neue Kriege in aller Welt“ am 3.12.25

22. November 2025

Am Mittwoch, 3. Dezember 2025 veranstaltet die VVN-BdA Heidelberg die Podiumsdiskussion „Wehrpflicht: Mobilmachung für neue Kriege in aller Welt“. Beginn ist um 19.00 Uhr im neuen Welthaus, Kurfürstenanlage 25 (am Römerkreis), HD-Bergheim.

Zum 1. Januar 2026 will die Bundesregierung die Wehrpflicht reaktivieren – ein weiterer Schritt im Militarisierungsprogramm. Doch dagegen gibt es auch deutlichen Protest von jüngeren Kriegsgegner*innen und langjährigen Friedensbewegten. Bei der Podiumsveranstaltung wollen wir die verschiedenen Perspektiven auf das Thema zusammenbringen: Welche Auswirkungen hat die Reaktivierung der Wehrpflicht konkret? Welche Kampagnen gibt es dagegen? Und wie können betroffene Jugendliche ab Januar 2026 den Kriegsdienst verweigern?

Auf dem Podium sitzen Vertreter*innen von SJD – Die Falken sowie der linksjugend [’solid] für das Bündnis Jugend gegen Wehrpflicht, ein Mitglied der Kampagne Schulstreik gegen Wehrpflicht und eine Aktivistin des Friedensbündnisses Heidelberg.

Vortrag „Die Wiederkehr des Faschismus“ mit Prof. Helmut Dahmer am 18.11.

5. November 2025

Gemeinsam mit der GEW Heidelberg/Rhein-Neckar organisieren wir am 18. November 2025 um 19 Uhr den Online-Vortrag „Die Wiederkehr des Faschismus und was wir dagegen tun können“ mit Prof. Dr. Helmut Dahmer. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Wanderausstellung „Vinzenz Rose – Einer von uns?!“ der Geschichte-AG der Realschule Obrigheim, die derzeit in verschiedenen Schulen und an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gezeigt wird. Zugang zur online-Veranstaltung: https://meet.goto.com/169731629 (über die GoTo-Meeting-App oder im Browser).

Zu den Parlamentarischen Demokratien, die den politischen Überbau kapitalistischer Nationalwirtschaften bilden, deren Entscheidungszentren sich demokratischer Kontrolle entziehen, gibt es seit den Tagen Mussolinis, also seit 100 Jahren, eine politische Alternative, nämlich plebiszitär gestützte faschistische Diktaturen, die – im Krisenfall – die Arbeiterorganisationen und jene Gruppen der gesellschaftlichen Opposition, die eine Demokratisierung der Wirtschaft anstreben, „ausschalten“.

Gegenwärtig erleben wir, dass sich eine nach der anderen der wenigen verbliebenen kapitalistischen Demokratien in ein „autoritäres Regime“ verwandelt. Die Minderheit, die in der Wiederholung einer faschistischen „Krisenlösung“ für sich und die Gesamtgesellschaft eine tödliche Gefahr sieht, muss alles daransetzen, die Mehrheit gegen die Liquidatoren der Parlamentarischen Demokratie zu mobilisieren.

Antifaschistischer Stadtrundgang „HD im NS“ am 3.11.

31. Oktober 2025

Am Montag, 3. November 2025 veranstalten wir gemeinsam mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg (AIHD) den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt für den Rundgang, den wir im Rahmen des „Kritischen Semesteranfangs“ anbieten, ist um 16.00 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße.

Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Ältere Nachrichten ·