Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus“ am 17. August

9. Juli 2021

Am Dienstag, 17. August 2021 wiederholen wir den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, den wir seit vielen Jahren in Kooperation mit der AIHD/iL organisieren. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr an der Ecke Theaterstraße/Hauptstraße.

Der Stadtrundgang durch die Heidelberger Altstadt bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Es gelten die pandemiebedingten Regeln.

Redebeitrag bei der Kundgebung „Tatort Drehscheibe“ am 26. Juni 2021

2. Juli 2021

Am 26. Juni 2021 veranstalteten wir gemeinsam mit der Antifa-Jugend Walldorf eine Gedenkkundgebung an der „Drehscheibe“ Walldorf, um die brutalen Misshandlungen örtlicher Kommunisten durch die Nazis im Juni 1933 dem Vergessen zu entreißen. Der Hauptredebeitrag „Tatort „Drehscheibe“: Erinnerung an eine NS-Terroraktion in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis)“, den wir unten gekürzt dokumentieren, berichtete über die blutigen Vorgänge an diesem Tag und benannte einige der Täter. Im Anschluss stellte ein Mitglied der Antifa-Jugend Walldorf den Bezug zur Gegenwart her und forderte dazu auf, sich den erstarkenden faschistischen Umtrieben entgegenzustellen.

„Tatort „Drehscheibe“: Erinnerung an eine NS-Terroraktion in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis)

Am 26. Juni 1933 holten die Nazis zu einem brutalen Schlag gegen Anhänger der Kommunistischen Partei aus. Die NSDAP hatte es im nordbadischen Walldorf Ende der 1920er/Anfang der 1930er Jahre schwer, sich gegen die in der KPD organisierte Arbeiterschaft durchzusetzen. Bis nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Januar 1933 kam es immer wieder zu offene Auseinandersetzungen zwischen Faschisten und Kommunisten.

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Redebeitrag am 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

29. Juni 2021

Bei der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion gab es neben einem vielfältigen kulturellen Rahmenprogramm verschiedene Redebeiträge, die sich mit verschiedenen Aspekten des faschistischen Vernichtungskriegs befassten. Die meisten Texte sind auf https://www.friedensbuendnis-heidelberg.de/ dokumentiert. Die Rede der VVN-BdA Heidelberg widmete sich den Auswirkungen auf den antifaschistischen Widerstand, insbesondere in Bezug auf die regionale Vorbote-Gruppe:

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Freundinnen und Freunde,

der Überfall der Nazi-Wehrmacht auf die Sowjetunion und der systematische Vernichtungskrieg bedeuteten für den antifaschistischen Widerstand und insbesondere für die illegale Kommunistische Partei eine grundlegende Zäsur.

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Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus“ am 29.6.

25. Juni 2021

Am kommenden Dienstag, 29. Juni 2021 können wir nach langer pandemiebedingter Pause endlich wieder den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ durchführen, den wir seit vielen Jahren in Kooperation mit der AIHD/iL organisieren. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Ecke Theaterstraße/Hauptstraße.

Der Stadtrundgang durch die Heidelberger Altstadt bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

WICHTIG! Da wir auf Grund der zur Zeit gültigen Corona-Bestimmungen die TeilnehmerInnenzahl auf 20 Personen beschränken müssen, ist eine Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich. Ebenso gilt die Beachtung der aktuell geltenden Regeln. Anmeldung unter heidelberg[at]vvn-bda.de

Sollten sich mehr TeilnehmerInnen melden, werden wir uns schnellstmöglichst um einen weiteren Termin bemühen.

Gedenkkundgebung in Walldorf am 26.6.2021

24. Juni 2021

Für den 26. Juni 2021 rufen wir zusammen mit der Antifa-Jugend Walldorf zu einer Gedenkkundgebung unter dem Motto „Tatort Drehscheibe“ auf. Beginn ist um 13.00 Uhr an der „Drehscheibe“ (an der Evangelischen Kirche) in Walldorf.

Am 26. Juni 1933 zeigten die Nazis in Walldorf erstmals ihre brutale Fratze und offenbarten, was sie unter ihrer Herrschaft allen Gegnern*innen des NS-Regimes zugedachten. SS- und SA-Angehörige trieben ortsbekannte Antifaschisten am hellichten Tag zusammen. Im Hof des Hotels Astoria (heutige „Drehscheibe“) wurden 13 Männer von den Nazis mit Knüppeln, Schaufelstielen und Lederriemen brutal zusammengeschlagen; mehrere wurden bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt; das Blut floss auf die Straße.

Mit der Kundgebung gedenken wir der gepeinigten Antifaschisten sowie aller politischen Gegner*innen des NS-Regimes, die sich auch nach der „Machtübergabe“ an die Nazis – teilweise unter Einsatz von Leben und Gesundheit – in Walldorf aktiv gegen den NS-Faschismus engagierten.

Kein Vergessen! Kein Vergeben! Erinnern heißt antifaschistisch kämpfen!

Vernichtungskrieg. Gedenken zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni

8. Juni 2021

Am 22. Juni 2021, genau am 80. Jahrestag, organisiert ein breites Heidelberger Bündnis die Gedenkveranstaltung „Vernichtungskrieg. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Erinnerung und Mahnung zum Frieden“. Beginn ist um 18 Uhr auf dem Universitätsplatz Heidelberg. In Redebeiträgen wird an die Grausamkeiten des Krieges, die ungeheuren Opfer, das Leid von ZwangsarbeiterInnen auch in Heidelberg und die deutsche Verantwortung für den Frieden erinnert, aber auch an den antifaschistischen Widerstand. Kulturelle Beiträge gibt es u.a. von Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte), Bernd Köhler (Gitarre, Gesang) und dem Schauspieler Jean-Michel Räber (Gedichte von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko …).

VeranstalterInnen: Friedensbündnis HD (Heidelberger Friedensratschlag, Forum gg. Militarismus u. Krieg und Bündnis „Stoppt den Waffenhandel!“, DFG/VK HD, Bunte Linke, DGB HD, DIE LINKE HD, Die Linke.SDS, DKP HD, Freidenker HD, VVN/BdA HD) und Pax Christi HD.

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur Veranstaltung am 22. Juni.

VERNICHTUNGSKRIEG
Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941

Erinnerung und Mahnung zum Frieden

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der als rassenideologischer Vernichtungskrieg geplante Feldzug führte zu einer beispiellosen Brutalität in der Kriegsführung und der Besatzungspolitik. Hauptziel des deutschen Faschismus war die Ausmerzung des Sozialismus („jüdischen Bolschewismus“) sowie die Eroberung eines riesigen Kolonialreiches in Osteuropa bis zum Ural („neuer Lebensraum im Osten“), dessen rücksichtslose „Germanisierung“ und die Versklavung der zu „Untermenschen“ erklärten slawischen Völker.

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Grußwort der VVN-Bda Heidelberg am 4.6.2021 in Hirschhorn

5. Juni 2021

Ende Mai 2021 waren die Schaufenster des DGB-Büros Hirschhorn, das seinen Sitz in der ehemaligen Synagoge hat, Ziel eines Angriffs von Nazis, die über das dort aushängende Plakat mit der Aufschrift „Gegen jeden Antisemitismus“ faschistische Symbole anbrachten. Für den 4. Juni 2021 riefen der DGB Hirschhorn, Mosbach gegen Rechts, die VVN-BdA Heidelberg und andere antifaschistische und zivilgesellschaftliche Organisationen zu einer Kundgebung gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus auf. Die VVN-BdA Heidelberg steuerte zudem ein Grußwort bei:

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen Heidelberg ist entsetzt über den antisemitischen und faschistischen Angriff auf das DGB-Büro Hirschhorn. Der DGB wurde in diesem Fall nicht wegen seines gewerkschaftlichen Engagements angegriffen, sondern wegen seiner klaren und offenen Positionierung gegen Antisemitismus und Rassismus. Mit solchen Attacken sollen Menschen und Organisationen, die sich aktiv gegen rechte und menschenverachtende Umtriebe positionieren, eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.

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Tag der Befreiung: Bericht und Rede der VVN-BdA Heidelberg

8. Mai 2021

Am 8. Mai 2021 hatte bereits um 12 Uhr eine Veranstaltung der VVN-BdA Mannheim auf dem dortigen Schillerplatz stattgefunden, bei der mehrere Reden und Grußworte – darunter auch von der VVN-BdA Heidelberg – von Kulturbeiträgen umrahmt waren. Einen Bericht und Videomitschnitt gibt es unter https://mannheim.vvn-bda.de/beitrage/.

Ab 16 Uhr schloss sich eine Demonstration in Heidelberg an, und weit über 200 Menschen versammelten sich am 8. Mai 2021 an der Stadtbücherei Heidelberg, um unter dem Motto „Tag der Befreiung: 8. Mai muss Feiertag werden!“ auf die Straße zu gehen. Zu der Demonstration, die von der VVN-BdA Heidelberg organisiert worden war, hatten Gewerkschaften, Parteigruppierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und antifaschistische Gruppen aufgerufen.

Zu Beginn der Auftaktkundgebung machte Silke von der VVN-BdA Heidelberg auf die historische Bedeutung der heutigen Grünanlage an der Stadtbücherei aufmerksam: Hier stand bis in die 1950er Jahre der Heidelberger Hauptbahnhof. Es dauerte Jahrzehnte, bis ein Denkmal für die von hier nach Gurs deportierten jüdischen HeidelbergerInnen errichtet wurde. Mit einem langen Zitat aus dem Offenen Brief der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano stellte sie die Forderung in den Mittelpunkt, den 8. Mai zum Feiertag zu machen.

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Demonstration „Tag der Befreiung: 8. Mai muss Feiertag werden!“

30. April 2021

Am 8. Mai 2021 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und anderen befreundeten Organisationen eine Demonstration unter dem Motto „Tag der Befreiung vom NS-Faschismus: Der 8. Mai muss Feiertag werden!“ Die Auftaktkundgebung beginnt um 16.00 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg. Bitte beachtet die geltenden Abstandsregeln und bringt Masken mit.

Zuvor gibt es bereits eine Kundgebung in Mannheim, mit kulturellem Rahmenprogramm, die von 12 bis 14 Uhr auf dem Mannheimer Schillerplatz stattfindet.

Im Folgenden der Aufruf zu unserer Demonstration am 8. Mai in Heidelberg:

Am 8. Mai 1945 wurde nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland empfanden vor allem die Überlebenden der Shoah, der Konzentrationslager und Zuchthäuser sowie ihre Angehörigen und die befreiten Zwangsarbeiter*innen den 8. Mai als den lang ersehnten Tag der Befreiung. Aber auch wir, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den alliierten Truppen, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte.

Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Naziterror, Shoah und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben.

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Es ist vollbracht: Antifaschismus ist und bleibt gemeinnützig!

28. April 2021

Berlin, 28. April 2020

Pressemitteilung: Antifaschismus ist und bleibt gemeinnützig – starkes Zeichen gegen die Wertung des bayerischen Verfassungsschutzes!

Gestern erreichte uns der Bescheid des Finanzamts für Körperschaften 1, mit dem es unserem Einspruch gegen die Bescheide, mit denen uns die Gemeinnützigkeit für die Jahre 2016 – 2018 aberkannt hat, stattgegeben hat. Die Steuerbescheide für die Jahre 2016 und 2017 sind damit aufgehoben.

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