Im Oktober und November 2026 wollen wir an mit einer Veranstaltungsreihe an die antifaschistischen Kämpfe in Spanien vor 90 Jahren erinnern, mit denen Spanier*innen und Freiwillige aus aller Welt gegen den faschistischen Franco-Putsch aufstanden. Der Schwerpunkt der vier Veranstaltungen liegt dabei auf der internationalen Beteiligung von Antifaschist*innen in den Milizen und den Internationalen Brigaden.
Mittwoch, 7.10.2026 – 19.00 Uhr – IG Metall, Friedrich-Ebert-Anlage 24, HD-Altstadt
Filmabend „Land and Freedom“
Veranstaltet von VVN-BdA in Kooperation mit ROSA Hochschulgruppe, mit freundlicher Unterstützung der IG Metall
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Sonntag, 25.10.2026 – 16.00 Uhr – Treffpunkt: Anatomiegarten/Hauptstraße, HD-Altstadt
Antifaschistischer Stadtrundgang „No pasaran: Auf den Spuren Heidelberger Interbrigadisten“
Veranstaltet von VVN-BdA in Kooperation mit AIHD
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Mittwoch, 4.11.2026 – 19.00 Uhr – Volkshochschule (großer Saal), Bergheimer Str. 76, HD-Bergheim
Vortrag „Für Spanien – gegen Hitler. Die Geschichte der ersten Deutschen im bewaffneten Kampf gegen den Faschismus“ mit Ewald P. Schulz (Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik, KFSR)
Veranstaltet von VVN-BdA in Kooperation mit Linksjugend [’solid] und SJD-Die Falken
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Mittwoch, 25.11.2026 – 19.00 Uhr – Murx (Oberbadgasse 6, HD-Altstadt)
Musikalische Lesung „Adelante Libertad!“ aus Biografien von Spanienkämpfer*innen
Veranstaltet von VVN-BdA in Kooperation mit AIHD und Seebrücke
Das Berliner Finanzamt für Körperschaften I fordert von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) eine vorzeitige Abgabe der Steuererklärung für die Jahre 2024 und 2025 und droht damit, ihr die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Begründet wird dieser Schritt damit, „dass auch die aktuelle Kampagne zum AfD-Verbot sowie die damit im Zusammenhang stehenden Aktivitäten der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. deren Gemeinnützigkeit gefährden kann.“
Am Samstag, 12. September 2026 veranstaltet ein breites gesellschaftliches Bündnis die Demonstration „Ihr seid nicht allein: Nie wieder! Jetzt!“, um nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt antifaschistischen Protest in Heidelberg sichtbar zu machen. Auch wir rufen dazu auf und dokumentieren im Folgenden den Aufruf:
Nie wieder kriegstüchtig: Unter dem Motto „Nein zu Hochrüstung, Sozialabbau, Militarisierung und Wehrpflicht! Kriege beenden – Diplomatie statt Eskalation!“ findet am 1. September 2026 die jährliche Bündniskundgebung zum Antikriegstag statt. Beginn ist um 18 Uhr am Anatomieplatz.
Am Mittwoch, 27. Mai 2026 lädt ein breites Bündnis zu einem Vortrag im Welthaus Heidelberg (Kurfürstenanlage 25) ein. Unter dem Titel „Berufsverbote – damals wie heute“ referiert die Betroffene Lisa Poettinger zu ihrem eigenen Fall vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Geschichte der Berufsverbote. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr.
Am Sonntag, 17. Mai 2026 veranstalten wir zusammen mit der VVN-BdA Mannheim, der Antifaschistischen Initiative Heidelberg und der ROSA Hochschulgruppe eine Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Osthofen. Treffpunkt ist um 11.15 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg, von wo wir mit der S-Bahn nach Osthofen fahren. Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände gibt es ausreichend Zeit, um in Kleingruppen die beeindruckende Dauerausstellung zu den KZs Osthofen und Hinzert anzusehen und die aktuelle Ausstellung „Die Verleugneten“ zu besuchen. Am späten Nachmittag fahren wir gemeinsam zurück.
Auch dieses Jahr laden wir mit Unterstützung des DGB zu einem Sektempfang am Tag der Befreiung vom Faschismus ein: Am Freitag, 8. Mai 2026 wollen wir um 18.00 Uhr mit einem Glas Sekt oder Orangensaft dieses denkwürdige Ereignis in den Räumen der IG Metall (Friedrich-Ebert-Anlage 24) feiern. Im Anschluss erinnern wir bei Reden, Lesung, Filmausschnitten und musikalischer Umrahmung an diesen Tag, den Millionen von Antifaschist*innen und Verfolgten als „Morgenrot der Menschheit“ erlebten, wie es der Widerstandskämpfer Peter Gingold formulierte.
Am Sonntag, 3. Mai 2026 organisieren wir wieder gemeinsam mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße. Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.
Auch 2026 beteiligen wir uns wieder an verschiedenen Veranstaltungen rund um den 1. Mai:




