Vortrag „Berufsverbote – damals wie heute“ am 27.5.

18. Mai 2026

Am Mittwoch, 27. Mai 2026 lädt ein breites Bündnis zu einem Vortrag im Welthaus Heidelberg (Kurfürstenanlage 25) ein. Unter dem Titel „Berufsverbote – damals wie heute“ referiert die Betroffene Lisa Poettinger zu ihrem eigenen Fall vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Geschichte der Berufsverbote. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr.

54 Jahre nach dem „Radikalenerlass“ häufen sich wieder Berufsverbote als Mittel politischer Disziplinierung – so auch gegen die Klimaaktivistin Lisa Poettinger. Anstatt jene zur Rechenschaft zu ziehen, die unsere Erde zerstören, kriminalisiert der Staat den Widerstand dagegen. Das mit ihrer politischen Aktivität begründete Verbot ist eine Drohung, die sich an alle richtet, die eine Anstellung im Staatsdienst anstreben und eine eigene Meinung haben: Bereits der Begriff „Profitmaximierung“ reicht aus, um die Verweigerung ihres Ausbildungsabschlusses als Lehrerin zu rechtfertigen. In unserer Veranstaltung informieren wir gemeinsam mit Lisa darüber, was das bedeutet, wen es treffen kann, warum es gerade zur Häufung von Berufsverboten kommt. Außerdem sprechen wir über Strategien, um dagegen vorzugehen und wie Solidarität praktisch wird.

Der Vortrag wird veranstaltet von der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, VVN-BdA, Rote Hilfe HD/MA, ROSA-Hochschulgruppe, Initiativgruppe gegen Radikalenerlass und Berufsverbote Baden-Württemberg und EndCement.

Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Osthofen am 17. Mai

9. Mai 2026

Am Sonntag, 17. Mai 2026 veranstalten wir zusammen mit der VVN-BdA Mannheim, der Antifaschistischen Initiative Heidelberg und der ROSA Hochschulgruppe eine Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Osthofen. Treffpunkt ist um 11.15 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg, von wo wir mit der S-Bahn nach Osthofen fahren. Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände gibt es ausreichend Zeit, um in Kleingruppen die beeindruckende Dauerausstellung zu den KZs Osthofen und Hinzert anzusehen und die aktuelle Ausstellung „Die Verleugneten“ zu besuchen. Am späten Nachmittag fahren wir gemeinsam zurück.

Das KZ Osthofen bei Worms war vom Frühjahr 1933 bis Herbst 1934 eines der frühen KZs, in denen politische Gegner*innen der Nazis engesperrt, gedemütigt und brutal misshandelt wurden. Die aus Hessen stammenden Häftlinge gehörten großteils der KPD, teilweise auch der SPD, den Gewerkschaften oder anderen Orgnaisationen der Arbeiter*innenbewegung an. Für viele von ihnen war die Inhaftierung in der ehemaligen Fabrik in Osthofen nur der Auftakt einer 12 Jahre anhaltenden Verfolgung.

Sektempfang zum Tag der Befreiung am 8. Mai

3. Mai 2026


Auch dieses Jahr laden wir mit Unterstützung des DGB zu einem Sektempfang am Tag der Befreiung vom Faschismus ein: Am Freitag, 8. Mai 2026 wollen wir um 18.00 Uhr mit einem Glas Sekt oder Orangensaft dieses denkwürdige Ereignis in den Räumen der IG Metall (Friedrich-Ebert-Anlage 24) feiern. Im Anschluss erinnern wir bei Reden, Lesung, Filmausschnitten und musikalischer Umrahmung an diesen Tag, den Millionen von Antifaschist*innen und Verfolgten als „Morgenrot der Menschheit“ erlebten, wie es der Widerstandskämpfer Peter Gingold formulierte.

Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im NS“ am 3.5.

30. April 2026

Am Sonntag, 3. Mai 2026 organisieren wir wieder gemeinsam mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße. Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Demonstration am 30. April und Infostand am 1. Mai

20. April 2026

Auch 2026 beteiligen wir uns wieder an verschiedenen Veranstaltungen rund um den 1. Mai:

Am 30. April 2026 rufen wir mit zur antifaschistischen Vorabend-Demonstration „Burschis in den Neckar fegen“ auf, die sich gegen das rechte Treiben der Studentenverbindungen richtet. Die Auftaktkundgebung beginnt um 19 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg (Schwanenteichanlage).

Selbstverständlich beteiligen wir uns auch wieder an der DGB-Kundgebung am 1. Mai auf dem Heidelberger Marktplatz: Ab 10 Uhr sind wir mit einem Informationsstand vor Ort.

Antifaschistische Wanderung am 19.4.

10. April 2026

Am Sonntag, 19. April 2026 veranstalten wir gemeinsam mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg eine Antifaschistische Wanderung. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Hans-Thoma-Platz in Handschuhsheim.

Die dreieinhalbstündige antifaschistische Wanderung geht über die umliegenden Berge in die Altstadt. An historisch bedeutenden Plätzen gibt es bei einer Pause Informationen zu einzelnen Aspekten des NS-Faschismus in Heidelberg, aber auch zu antifaschistischem Widerstand. Die Route umfasst etwa 7 Kilometer und 350 Höhenmeter. Für die Waldwege ist stabiles Schuhwerk sinnvoll. Im Anschluss lassen wir den Abend bei der „Küfa“ (veganem Essen) im Café Gegendruck ausklingen.

Demo „Kommunen am Limit“ am 18.4.

4. April 2026

Am Samstag, 18.4. 2026 findet eine Demonstration des Bündnisses „Kommunen am Limit“ statt, zu der wir mit aufrufen. „Wir lassen uns nicht kürzen! Wir lassen uns nicht spalten!“ ist das Motto. Auftakt ist um 14.00 Uhr an der Schwanenteichanlage/Stadtbücherei.

Im Folgenden der Aufruf:

Gemeinsam gegen Kürzungen: Für eine lebenswerte Stadt für alle!

Das Bündnis Kommunen am Limit Heidelberg sieht im aktuellen Sparkurs eine große Gefahr für unser Zusammenleben. Wenn Bereuungs- und Beratungsmöglichkeiten wegfallen, der öffentliche Nahverkehr zurückgebaut und niedrigschwellige Kulturangebote gestrichen werden, leiden wir alle darunter.

Wenn Milliarden in die Aufrüstung gesteckt werden, in den Kommunen aber am Notwendigsten gespart wird, dann läuft einiges falsch! Auch im sozialen Bereich fördert die Sparpolitik Ausgrenzung und leistet dem Rechtsruck Vorschub. Als Bürger*innen dieser Stadt brauchen wir eine ausfinanzierte und haltungsstarke Kommune, die unsere Bedürfnisse erfüllt und Zusammenhalt stärkt, statt zu spalten.

Damit wir nicht gegeneinander ausgespielt werden, müssen wir unsere Solidarität zeigen: zwischen unterschiedlich Betroffenen, zwischen veschiedenen Arbeitsfeldern und über alle Lebensbereiche hinweg. Das Bündnis Kommunen am Limit Heidelberg organisiert deshalb unter dem Motto „Wir lassen uns nicht kürzen! Wir lassen uns nicht spalten!“ eine Demonstration, die am 18.4. um 14 Uhr an der Stadtbücherei startet.

Seid mit uns laut: Gegen den kommunalen Sparkurs! Für eine solidarische Stadt für alle!

Ostermarsch in Heidelberg am 4.4.

27. März 2026

„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Nein zu Hochrüstung, Sozialabbau, Militarisierung und Wehrpflicht! Mittelstreckenwaffen verhindern! Kriege beenden, Frieden schaffen – Diplomatie statt Eskalation!“ Das sind die zentralen Forderungen des diesjährigen Ostermarschs am 4. April 2026. Der Auftakt ist um 14 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg.

„Heidelberg im Nationalsozialismus“: Film am 24.3. und Stadtrundgang am 27.3.

17. Februar 2026

An den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 beteiligen wir uns dieses Jahr wieder mit zwei Veranstaltungen: Am 24. März zeigen wir die Dokumentation „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ im Nachbarschaftsbüro Die Linke. Und unter demselben Titel findet am 27. März ein antifaschistischer Stadtrundgang statt.

Hier die Details zu beiden Veranstaltungen:

Dienstag, 24.3.2026 – 19.00 Uhr, Nachbarschaftsbüro Die Linke (Th.-Körner-Str. 7, HD-Bergheim)

Film „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“

Gemeinsam mit der Linksjugend [’solid] zeigen wir den Film „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ mit anschließender Diskussion. Er entstand als gemeinsames Projekt der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen Heidelberg und der Mediengruppe Schrägspur im Jahr 1993. Er zeichnet die Geschichte von Verfolgung und Widerstand während der Zeit des NS-Regimes aus der Sicht von Betroffenen aus der Region nach. Als Zeitzeug*innen wirken u.a. frühere Vorstandsmitglieder der VVN-BdA Heidelberg und andere Vertreter*innen verschiedener Verfolgten- und Widerstandsgruppen mit.

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Freitag, 27.3.2026 – 18.00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Haupt-/Theaterstr. (Altstadt)

Antifaschistischer Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“

Der zweieinhalbstündige antifaschistische Stadtrundgang, den wir in Kooperation mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg veranstalten, führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Vortrag „Die aktuelle Lage in Rojava“ am 12.2.

10. Februar 2026

Am Donnerstag, 12. Februar 2026 findet der Informationsabend „Die aktuelle Lage in Rojava“ um 19.00 Uhr im Welthaus Heidelberg (Kurfürstenanlage 25) statt. Nach dem Vortrag gibt es Raum für Begegnung. Die Veranstaltung veranstalten die Kurdischen Studierenden Heidelberg, die Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen, die Antifaschistische Initiative Heidelberg und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen Heidelberg.

Zum Vortrag:

Die humanitäre und politische Lage ist in Rojava nach wie vor angespannt.
Trotz des Waffenstillstands vom 30. Januar ist die Stadt Kobanê immer noch unter der Belagerung jihadistischer Milizen. Zudem bleiben viele Fragen offen.
Wie geht es nun weiter mit der Selbstverwaltung? Können Kurd:innen und andere Minderheiten der HTS-Regierung trauen? Welche Rolle spielen imperialistische Großmächte?
Über diese und viele weitere Fragen möchten wir am Donnerstag, 12. Februar 2026, bei unserer Infoveranstaltung zur aktuellen Lage in Rojava sprechen.
Jede:r der sich informieren und in Austausch treten möchte ist herzlich willkommen!

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