Lechleiter-Gedenken Mannheim am 15. September 2021

7. September 2021

Am 15. September 2021 findet in Mannheim wieder das jährliche Lechleiter-Gedenken statt, das von der VVN-BdA Mannheim in Kooperation mit dem Offenen Antifa-Treffen veranstaltet wird. Mit Redebeiträgen, Grußworten und kulturellen Beiträgen wird an die WiderstandskämpferInnen der „Vorbote“-Gruppe um Georg Lechleiter erinnert, die von den Nazis ermordet wurden. Die Hauptrede hält in diesem Jahr Karin Heinelt vom Stadtjugendring.

Die Gedenkveranstaltung am 15. September beginnt um 18 Uhr am Georg-Lechleiter-Platz, 68165 Mannheim.

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Die Lehre aus Afghanistan: Schluss mit Kriegen und Interventionen!

4. September 2021

Zum Antikriegstag am 1. September, an dem rund 150 Menschen mit einer Kundgebung mit kultureller Umrahmung auf der Neckarwiese ein starkes Zeichen setzten, veröffentlichten wir als VVN-BdA Heidelberg zusammen mit dem Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg das folgende Flugblatt.

Die Lehre aus Afghanistan: Schluss mit Kriegen und Interventionen!

Die aktuellen Ereignisse rücken Afghanistan auch ins Zentrum der Kundgebung zum diesjährigen Antikriegstag. Wir protestieren zum einen gegen den kriminell unverantwortlichen Umgang mit den afghanischen Zivilangestellten der Bundeswehr und deutscher Organisationen und fordern, dass die Bundesregierung alles unternimmt, allen die es wollen, die Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen, einschließlich ihrer Familien ‒ nicht mit dem Militär, sondern völkerrechtskonform über die UNO und den Roten Halbmond.;

Vor allem aber wollen wir betonen, dass die Lehre des verheerenden, 20 Jahre währenden Afghanistankrieges nur ein klares Nein zur Fortführung der aktuellen und dem Anzetteln neuer westlicher Kriege, militärischer Interventionen und Regime Changes sein kann.

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Kundgebung zum Antikriegstag am 1. September

17. August 2021

Abrüsten! Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!

Anlässlich des Antikriegstags wollen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften, das Friedensbündnis Heidelberg, Fridays for Future, UCC und weitere Gruppen am 1. September 2021 ab 18 Uhr ein Zeichen gegen Krieg und für Frieden auf der Neckarwiese setzen. Mit Reden, kulturellen Beiträgen und Infoständen wollen wir den Tag um vor der Bundestagswahl unseren Forderungen nach Abrüstung und „Kooperation statt Konfrontation“ Nachdruck zu verleihen.

Zum kulturellen Teil beitragen werden
 ‒ der syrische Musiker Imad Ismail mit seiner Gruppe „Zina und Dayi“ (arabische und türkische Musik)
 ‒ Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte)
 ‒ Khaled, Lesung: Briefe eines jungen Mannes in einem der Lager in Griechenland
 ‒ und Stephan Brues mit Gedichten


Geplant ist auch, ein großes Peace-Zeichen zu bilden. Kommt daher bitte zahlreich.
Los geht es am Mittwoch, den 1. September um 18 Uhr auf der Neckarwiese, unweit der Theodor-Heuss-Brücke.

Im Folgenden der Aufruf zur Antikriegskundgebung:

Abrüsten! Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!

Der Jahrestag des Kriegsbeginns vor 82 Jahren ist ein Tag der Mahnung: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Er erinnert daran, dass Deutschland angesichts der vom deutschen Faschismus begangenen Menschheitsverbrechen besondere Verantwortung für den Frieden trägt.

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Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus“ am 17. August

9. Juli 2021

Am Dienstag, 17. August 2021 wiederholen wir den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, den wir seit vielen Jahren in Kooperation mit der AIHD/iL organisieren. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr an der Ecke Theaterstraße/Hauptstraße.

Der Stadtrundgang durch die Heidelberger Altstadt bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Es gelten die pandemiebedingten Regeln.

Redebeitrag bei der Kundgebung „Tatort Drehscheibe“ am 26. Juni 2021

2. Juli 2021

Am 26. Juni 2021 veranstalteten wir gemeinsam mit der Antifa-Jugend Walldorf eine Gedenkkundgebung an der „Drehscheibe“ Walldorf, um die brutalen Misshandlungen örtlicher Kommunisten durch die Nazis im Juni 1933 dem Vergessen zu entreißen. Der Hauptredebeitrag „Tatort „Drehscheibe“: Erinnerung an eine NS-Terroraktion in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis)“, den wir unten gekürzt dokumentieren, berichtete über die blutigen Vorgänge an diesem Tag und benannte einige der Täter. Im Anschluss stellte ein Mitglied der Antifa-Jugend Walldorf den Bezug zur Gegenwart her und forderte dazu auf, sich den erstarkenden faschistischen Umtrieben entgegenzustellen.

„Tatort „Drehscheibe“: Erinnerung an eine NS-Terroraktion in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis)

Am 26. Juni 1933 holten die Nazis zu einem brutalen Schlag gegen Anhänger der Kommunistischen Partei aus. Die NSDAP hatte es im nordbadischen Walldorf Ende der 1920er/Anfang der 1930er Jahre schwer, sich gegen die in der KPD organisierte Arbeiterschaft durchzusetzen. Bis nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Januar 1933 kam es immer wieder zu offene Auseinandersetzungen zwischen Faschisten und Kommunisten.

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Redebeitrag am 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

29. Juni 2021

Bei der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion gab es neben einem vielfältigen kulturellen Rahmenprogramm verschiedene Redebeiträge, die sich mit verschiedenen Aspekten des faschistischen Vernichtungskriegs befassten. Die meisten Texte sind auf https://www.friedensbuendnis-heidelberg.de/ dokumentiert. Die Rede der VVN-BdA Heidelberg widmete sich den Auswirkungen auf den antifaschistischen Widerstand, insbesondere in Bezug auf die regionale Vorbote-Gruppe:

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Freundinnen und Freunde,

der Überfall der Nazi-Wehrmacht auf die Sowjetunion und der systematische Vernichtungskrieg bedeuteten für den antifaschistischen Widerstand und insbesondere für die illegale Kommunistische Partei eine grundlegende Zäsur.

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Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus“ am 29.6.

25. Juni 2021

Am kommenden Dienstag, 29. Juni 2021 können wir nach langer pandemiebedingter Pause endlich wieder den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ durchführen, den wir seit vielen Jahren in Kooperation mit der AIHD/iL organisieren. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Ecke Theaterstraße/Hauptstraße.

Der Stadtrundgang durch die Heidelberger Altstadt bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

WICHTIG! Da wir auf Grund der zur Zeit gültigen Corona-Bestimmungen die TeilnehmerInnenzahl auf 20 Personen beschränken müssen, ist eine Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich. Ebenso gilt die Beachtung der aktuell geltenden Regeln. Anmeldung unter heidelberg[at]vvn-bda.de

Sollten sich mehr TeilnehmerInnen melden, werden wir uns schnellstmöglichst um einen weiteren Termin bemühen.

Gedenkkundgebung in Walldorf am 26.6.2021

24. Juni 2021

Für den 26. Juni 2021 rufen wir zusammen mit der Antifa-Jugend Walldorf zu einer Gedenkkundgebung unter dem Motto „Tatort Drehscheibe“ auf. Beginn ist um 13.00 Uhr an der „Drehscheibe“ (an der Evangelischen Kirche) in Walldorf.

Am 26. Juni 1933 zeigten die Nazis in Walldorf erstmals ihre brutale Fratze und offenbarten, was sie unter ihrer Herrschaft allen Gegnern*innen des NS-Regimes zugedachten. SS- und SA-Angehörige trieben ortsbekannte Antifaschisten am hellichten Tag zusammen. Im Hof des Hotels Astoria (heutige „Drehscheibe“) wurden 13 Männer von den Nazis mit Knüppeln, Schaufelstielen und Lederriemen brutal zusammengeschlagen; mehrere wurden bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt; das Blut floss auf die Straße.

Mit der Kundgebung gedenken wir der gepeinigten Antifaschisten sowie aller politischen Gegner*innen des NS-Regimes, die sich auch nach der „Machtübergabe“ an die Nazis – teilweise unter Einsatz von Leben und Gesundheit – in Walldorf aktiv gegen den NS-Faschismus engagierten.

Kein Vergessen! Kein Vergeben! Erinnern heißt antifaschistisch kämpfen!

Vernichtungskrieg. Gedenken zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni

8. Juni 2021

Am 22. Juni 2021, genau am 80. Jahrestag, organisiert ein breites Heidelberger Bündnis die Gedenkveranstaltung „Vernichtungskrieg. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Erinnerung und Mahnung zum Frieden“. Beginn ist um 18 Uhr auf dem Universitätsplatz Heidelberg. In Redebeiträgen wird an die Grausamkeiten des Krieges, die ungeheuren Opfer, das Leid von ZwangsarbeiterInnen auch in Heidelberg und die deutsche Verantwortung für den Frieden erinnert, aber auch an den antifaschistischen Widerstand. Kulturelle Beiträge gibt es u.a. von Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte), Bernd Köhler (Gitarre, Gesang) und dem Schauspieler Jean-Michel Räber (Gedichte von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko …).

VeranstalterInnen: Friedensbündnis HD (Heidelberger Friedensratschlag, Forum gg. Militarismus u. Krieg und Bündnis „Stoppt den Waffenhandel!“, DFG/VK HD, Bunte Linke, DGB HD, DIE LINKE HD, Die Linke.SDS, DKP HD, Freidenker HD, VVN/BdA HD) und Pax Christi HD.

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur Veranstaltung am 22. Juni.

VERNICHTUNGSKRIEG
Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941

Erinnerung und Mahnung zum Frieden

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der als rassenideologischer Vernichtungskrieg geplante Feldzug führte zu einer beispiellosen Brutalität in der Kriegsführung und der Besatzungspolitik. Hauptziel des deutschen Faschismus war die Ausmerzung des Sozialismus („jüdischen Bolschewismus“) sowie die Eroberung eines riesigen Kolonialreiches in Osteuropa bis zum Ural („neuer Lebensraum im Osten“), dessen rücksichtslose „Germanisierung“ und die Versklavung der zu „Untermenschen“ erklärten slawischen Völker.

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Grußwort der VVN-Bda Heidelberg am 4.6.2021 in Hirschhorn

5. Juni 2021

Ende Mai 2021 waren die Schaufenster des DGB-Büros Hirschhorn, das seinen Sitz in der ehemaligen Synagoge hat, Ziel eines Angriffs von Nazis, die über das dort aushängende Plakat mit der Aufschrift „Gegen jeden Antisemitismus“ faschistische Symbole anbrachten. Für den 4. Juni 2021 riefen der DGB Hirschhorn, Mosbach gegen Rechts, die VVN-BdA Heidelberg und andere antifaschistische und zivilgesellschaftliche Organisationen zu einer Kundgebung gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus auf. Die VVN-BdA Heidelberg steuerte zudem ein Grußwort bei:

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen Heidelberg ist entsetzt über den antisemitischen und faschistischen Angriff auf das DGB-Büro Hirschhorn. Der DGB wurde in diesem Fall nicht wegen seines gewerkschaftlichen Engagements angegriffen, sondern wegen seiner klaren und offenen Positionierung gegen Antisemitismus und Rassismus. Mit solchen Attacken sollen Menschen und Organisationen, die sich aktiv gegen rechte und menschenverachtende Umtriebe positionieren, eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.

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