Am 26. Juni 2021 veranstalteten wir gemeinsam mit der Antifa-Jugend Walldorf eine Gedenkkundgebung an der „Drehscheibe“ Walldorf, um die brutalen Misshandlungen örtlicher Kommunisten durch die Nazis im Juni 1933 dem Vergessen zu entreißen. Der Hauptredebeitrag „Tatort „Drehscheibe“: Erinnerung an eine NS-Terroraktion in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis)“, den wir unten gekürzt dokumentieren, berichtete über die blutigen Vorgänge an diesem Tag und benannte einige der Täter. Im Anschluss stellte ein Mitglied der Antifa-Jugend Walldorf den Bezug zur Gegenwart her und forderte dazu auf, sich den erstarkenden faschistischen Umtrieben entgegenzustellen.
„Tatort „Drehscheibe“: Erinnerung an eine NS-Terroraktion in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis)
Am 26. Juni 1933 holten die Nazis zu einem brutalen Schlag gegen Anhänger der Kommunistischen Partei aus. Die NSDAP hatte es im nordbadischen Walldorf Ende der 1920er/Anfang der 1930er Jahre schwer, sich gegen die in der KPD organisierte Arbeiterschaft durchzusetzen. Bis nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Januar 1933 kam es immer wieder zu offene Auseinandersetzungen zwischen Faschisten und Kommunisten.
Redebeitrag bei der Kundgebung „Tatort Drehscheibe“ am 26. Juni 2021 weiterlesen »
Bei der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion gab es neben einem vielfältigen kulturellen Rahmenprogramm verschiedene Redebeiträge, die sich mit verschiedenen Aspekten des faschistischen Vernichtungskriegs befassten. Die meisten Texte sind auf
Am kommenden Dienstag, 29. Juni 2021 können wir nach langer pandemiebedingter Pause endlich wieder den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ durchführen, den wir seit vielen Jahren in Kooperation mit der AIHD/iL organisieren. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Ecke Theaterstraße/Hauptstraße.
Für den 26. Juni 2021 rufen wir zusammen mit der Antifa-Jugend Walldorf zu einer Gedenkkundgebung unter dem Motto „Tatort Drehscheibe“ auf. Beginn ist um 13.00 Uhr an der „Drehscheibe“ (an der Evangelischen Kirche) in Walldorf.
Am 22. Juni 2021, genau am 80. Jahrestag, organisiert ein breites Heidelberger Bündnis die Gedenkveranstaltung „Vernichtungskrieg. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Erinnerung und Mahnung zum Frieden“. Beginn ist um 18 Uhr auf dem Universitätsplatz Heidelberg. In Redebeiträgen wird an die Grausamkeiten des Krieges, die ungeheuren Opfer, das Leid von ZwangsarbeiterInnen auch in Heidelberg und die deutsche Verantwortung für den Frieden erinnert, aber auch an den antifaschistischen Widerstand. Kulturelle Beiträge gibt es u.a. von Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte), Bernd Köhler (Gitarre, Gesang) und dem Schauspieler Jean-Michel Räber (Gedichte von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko …).
Ende Mai 2021 waren die Schaufenster des DGB-Büros Hirschhorn, das seinen Sitz in der ehemaligen Synagoge hat, Ziel eines Angriffs von Nazis, die über das dort aushängende Plakat mit der Aufschrift „Gegen jeden Antisemitismus“ faschistische Symbole anbrachten. Für den 4. Juni 2021 riefen der DGB Hirschhorn, Mosbach gegen Rechts, die VVN-BdA Heidelberg und andere antifaschistische und zivilgesellschaftliche Organisationen zu einer Kundgebung gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus auf. Die VVN-BdA Heidelberg steuerte zudem ein Grußwort bei:
Am 8. Mai 2021 hatte bereits um 12 Uhr eine Veranstaltung der VVN-BdA Mannheim auf dem dortigen Schillerplatz stattgefunden, bei der mehrere Reden und Grußworte – darunter auch von der VVN-BdA Heidelberg – von Kulturbeiträgen umrahmt waren. Einen Bericht und Videomitschnitt gibt es unter
Am 8. Mai 2021 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und anderen befreundeten Organisationen eine Demonstration unter dem Motto „Tag der Befreiung vom NS-Faschismus: Der 8. Mai muss Feiertag werden!“ Die Auftaktkundgebung beginnt um 16.00 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg. Bitte beachtet die geltenden Abstandsregeln und bringt Masken mit.
Berlin, 28. April 2020
Zwischen 150 und 200 TeilnehmerInnen demonstrierten am Samstag, 3. April auf dem diesjährigen Ostermarsch unter dem Motto „Abrüsten! Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen“. Es waren deutlich weniger wie früher, das wurde jedoch durch die Breite der Veranstalter und die Vielfalt der Beiträge wettgemacht.




