Veranstaltung und Ausstellung zu Berufsverboten an der PH Heidelberg

27. Juni 2017

Unter dem Titel „Berufsverbote – eine unendliche Geschichte / Verfolgung durch den „Verfassungsschutz von 1974 bis heute“ findet am 11.07.17 um 18:00 Uhr eine Veranstaltung mit den von Berufsverbot betroffenen Silvia Gingold und Michael Csaszkoczy an der PH Heidelberg statt.

Eine Veranstaltung der GEW – unterstützt von DGB, IG Metall, ver.di und VVN-BdA Heidelberg

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Ausstellung ‚Vergessene‘ Geschichte Berufsverbote. Politische Verfolgerung in der Bundesrepublik Deutschland, die seit dem 21. Juni 2017 im Altbau der PH Heidelberg gezeigt wird.

Bagatellisierung der Neonaziaufmärsche in Sinsheim

9. Mai 2017

Als wäre nichts gewesen: Weder Skandalisierung, noch Beratung, noch Lob für Kleinigkeiten haben etwas daran ändern können, dass die Stadt Sinsheim alles dafür tut, bestmögliches Substrat für Neonazis zu sein. Und die Nazis nehmen das Angebot dankbar an.

Anlässlich der jüngsten Äußerungen von OB Albrecht und anderen VertreterInnen der Stadt, nachzulesen hier, haben wir eine Presseerklärung veröffentlicht, die wir hier dokumentieren:

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„Die Würde des Menschen ist antastbar“ Grenzen – Rassismus – Normalität 

7. März 2017

IWgR_Header_5-2Am 20.03. veranstalten wir im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus einen Vortrag mit der Rechtsanwältin und Aktivistin des Antirassistischen Netzwerk Baden Württembergs, Brigitte Kiechle, zum Thema: „Die Würde des Menschen ist antastbar“ Grenzen – Rassismus – Normalität:   „Die Würde des Menschen ist antastbar“ Grenzen – Rassismus – Normalität  weiterlesen »

Filmabend „Goodbye Barcelona“

4. Dezember 2016

goodbye_barcelona1936. Hunderttausende stoppten im „Cable Street Battle“ den Marsch der britischen Faschisten durch das Londoner Arbeiterviertel Eastend. Wochen zuvor hatte in Spanien das Militär gegen die gewählte Regierung geputscht. AntifaschistInnen aus 50 Ländern eilten nach Spanien und kämpften auf Seiten der Republik gegen die Faschisten. Am Beispiel junger englischer Freiwilliger zeigt das Musical deren Einsatz für Freiheit und Demokratie. Im Mittelpunkt der Handlung steht Sammy, ein junger Arbeiter.

Der Filmabend ist Teil der Veranstaltungsreihe „No pasaran!“ der VVN-BdA Heidelberg: http://heidelberg.vvn-bda.de/veranstaltungsreihe-zum-spanischen-buergerkrieg/

13.12.16, Beginn: 19:30 Uhr

Ort: IG-Metall-Haus Heidelberg , Friedrich-Ebert-Anlage 24

Veranstaltet von: VVN-BdA Heidelberg und DGB-Hochschulgruppe Heidelberg

01.10.16 Demo: Solidarity 4 all! Gegen Rassismus und Ausgrenzung

27. September 2016

 

Wir rufen mit auf zur Demo Solidarity 4 All

kommt vorbei:

Samstag, 01.10.2016 – 14.00 Uhr
<strong>Demo „Solidarity 4 ALL! Gegen jede Form von Rassismus!“</strong>
Auftaktkundgebung: Hauptbahnhof Heidelberg
im Anschluss Konzert mit Mal Élevé und Microphone Mafia

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Einweihung der Legendenschilder für Käthe und Alfred Seitz

12. September 2016

SeitzAn den Straßenschildern der „Seitzstraße“ in Heidelberg-Neuenheim werden am 22. September zusätzliche Tafeln mit einem kurzen Informationstext zu den beiden AntifaschistInnen angebracht.

Die symbolische Enthüllung findet um 17 Uhr an der Ecke Seitzstraße/Quinckestraße im Heidelberger Stadtteil Neuenheim statt.

Im Anschluss an die Enthüllung findet um 19 Uhr im Wohnprojekt „Prisma“, Richard-Wagner-Straße 6, eine Gedenkveranstaltung für Käthe und Alfred Seitz statt. In einem Vortrag werden die antifaschistischen Aktivitäten der beiden während der Zeit des NS-Regimes bis zu ihrer Hinrichtung im Jahr 1942 thematisiert.

Käthe und Alfred Seitz waren Mitglieder der Widerstandsgruppe um den Mannheimer Georg Lechleiter. Beide waren unter anderem an der Erstellung der Zeitung „Der Vorbote – Informations- und Kampforgan gegen den Hitlerfaschismus“ beteiligt. Anfang 1942 wurden etwa 60 AntifaschistInnen aus der Rhein-Neckar-Region von der Gestapo verhaftet, darunter auch Käthe und Alfred Seitz. Die beiden Heidelberger WiderstandskämpferInnen wurden gemeinsam mit 17 GenossInnen von der NS-Justiz wegen „Hochverrats“ zum Tod verurteilt und am 15. September 1942 hingerichtet. Einweihung der Legendenschilder für Käthe und Alfred Seitz weiterlesen »

Vortrag: „Ich bin nicht an die Front gekommen, um mit dem Putzlumpen in der Hand zu krepieren.“ Frauen im Spanischen Bürgerkrieg

2. August 2016

DemmelDer Kampf gegen den Franquismus veränderte ihr Leben: Frauen gingen auf die Barrikaden, griffen zur Waffe und arbeiteten in „Männerberufen“. Sie organisierten antifaschistische Agitation und den mühsamen Alltag in Kriegszeiten. Für viele Frauen war die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs nicht nur mühevoller Kampf, der Leiden und Opfer forderte, sondern auch Befreiung und Ausbruch. Frauenorganisationen und -zeitschriften wurden gegründet und erhielten starken Zulauf. Doch die soziale Revolution und der Aufbruch der ersten Tage waren schnell vorüber. Das Bild der selbstständigen, gleichberechtigten Frau verschwand, ihr Platz war nun wieder in der Etappe, zur Unterstützung der Kämpfenden. Aber nicht alle Frauen ließen sich ihre neu erstrittenen Freiheiten nehmen und in traditionelle Rollen zurückdrängen.
Referentin: Heike Demmel, Historikerin und Journalistin
Ort: Neu Uni Heidelberg
Mitveranstaltet von der SDS-Hochschulgruppe Heidelberg und der AIHD/iL

Dienstag, 22. November – 19.30 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Jubiliäum des spanischen Bürgerkriegs

Vortrag: Adelante Libertad – Spanienfreiwillige aus Heidelberg 1936 bis 1939

2. August 2016

BrändlesFast 120 AntifaschistInnen kamen aus Baden, knapp 20 aus Karlsruhe und Umgebung. Sie waren AnarchistInnen, GewerkschafterInnen, KommunistInnen, Naturfreunde, SozialdemokratInnen oder parteilos. In Milizen der AnarchistInnen oder in den Internationalen Brigaden kämpften sie mit der Waffe oder arbeiteten als SanitäterInnen. Von Willy Brandt, der für die Sozialistische Arbeiter-Partei 1937 in Spanien war, stammt die klarsichtige Einschätzung des Charakters dieses Kriegs in Spanien: „Der große Krieg kann nicht verhindert werden, wenn man den „kleinen“ verloren gehen lässt. Die kommende Weltentscheidung zwischen Faschismus und Sozialismus erlebt heute in Spanien eine Vorentscheidung.“ Die Veranstaltung beruht auf noch unveröffentlichten Forschungen, sie stellt Biografien der vergessen gemachten Widerstandskämpfer vor auch über das Jahr 1939 hinaus. Fotos der Freiwilligen und ihre Lieder sind eingebettet in Erläuterungen auch zur Vor- und Nachgeschichte. Die veranstaltung wird mit Liedern aus dem Spanischen Bürgerkrieg untermalt. Die ReferentInnen Brigitte und Gerhard Brändle forschen zum Thema Widerstand in und aus Baden. VHS, Großer Saal, Bergheimer Straße 76 Mitveranstaltet von der VHS Heidelberg Dienstag, 18. Oktober – 19.00 Uhr Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Jubiliäum des spanischen Bürgerkriegs

Vortrag: Warum der Spanische Bürgerkrieg in Bayreuth begann

2. August 2016

Neudorfer

Terminverwirrung! Wir bitten vielmals um Entschuldigung. Uns ist versehentlich ein falscher Wochentag auf den Flyertext geschlichen und der hat sich von dort aus fortgeführt. Der Vortrag ist am Dienstag 27.09.16!

Warum der Spanische Bürgerkrieg in Bayreuth begann

Der spanische Bürgerkrieg: Symbol internationaler Solidarität, Bemühen um Zusammenarbeit fortschrittlicher Kräfte, Engagement linker SchriftstellerInnen – die Frage nach Schlussfolgerungen für uns, die Kritik am Umgang damit in der westdeutschen Politik, Rolle der UdSSR, falsches Verhalten westlicher Demokratien und warum erst jetzt die Rolle der Frauen gewürdigt wird.

Der Referent Reinhard Neudorfer ist in der antifaschistischen Bewegung aktiv und Mitglied in der bundesweiten Vereinigung Kämpfer und Freunde der spanischen Republik.

Ort: VHS-Café, Bergheimer Straße 76 Mitveranstaltet von der VHS Heidelberg

Dienstag, 27. September – 19.00 Uhr Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Jubiliäum des spanischen Bürgerkriegs

Stadtrundgang: Heidelberg – Barcelona: auf den Spuren Heidelberger InterbrigadistInnen

2. August 2016

StadtrundgangAls im Juli 1936 die spanische Bevölkerung sich bewaffnet dem Putsch der Franco-Faschisten entgegenstellte, eilten Tausende AntifaschistInnen aus aller Welt nach Spanien, um sich den Internationalen Brigaden anzuschließen. Kaum bekannt ist, dass auch mehrere Heidelberger SozialistInnen in den Interbrigaden gegen die Franco-Truppen kämpften. Der Stadtrundgang will sich auf eine Spurensuche begeben, um diese WiderstandskämpferInnen dem Vergessen zu entreißen.

Sonntag, 28.08.16, 17:00 Uhr

Treffpunkt: Uni-Platz

Mitveranstaltet von der AIHD/iL

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Jubiliäum des spanischen Bürgerkriegs

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