Am 30. April 2024 veranstaltet ein Bündnis linker Gruppen und Organisationen eine antifaschistische Vorabenddemo. Unter dem Motto „Klassenkampf statt Vaterland! Antifaschistisch in den 1. Mai!“ rufen wir gemeinsam mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, Seebrücke Heidelberg, SJD – Die Falken Heidelberg, der linksjugend [solid‘] Heidelberg und der Kampagne „Solidarität statt Nationalismus“ zur Demonstration auf. Die Auftaktkundgebung beginnt um 19 Uhr an der Stadtbücherei Heidelberg.
Im Aufruf zur Demonstration heißt es:
Die Gesellschaft polarisiert sich. Im Jahr 2024 sind größere Wahlerfolge bis hin zu Regierungsbeteiligung der AfD zu erwarten. Was die AfD hinter den Türen oder zwischen den Zeilen plant, wurde von antifaschistischen Gruppen schon lange analysiert und von correctiv jüngst erst thematisiert. Politischen Gegner:innen und Menschen, die nicht in ihr rassistisches Weltbild passen, drohen Lager und Abschiebung. Als Reaktion gab es eine Welle an Großdemonstrationen, in Dimensionen, die in näherer Vergangenheit einzigartig waren. Gleichzeitig verabschieden jedoch dort vertretene Parteien wie SPD und Grüne Abschiebegesetze, die den offiziellen Forderungen der AfD schon sehr nahe kommen, und machen mit ihrer antisozialen Politik die Reichen reicher und die Armen ärmer.
Sich gegen menschenfeindliche Politik zu positionieren, geht nur antikapitalistisch. Denn der konsequente Kampf gegen Faschismus und rechte Ideologie ist immer der Kampf gegen alle Formen von Diskriminierung, Ausbeutung und das kapitalistische Gesamtsystem.
Deswegen kommt zur antifaschistischen Demonstration am Vorabend des 1. Mai: Klassenkampf statt Vaterland!
Zu Semesterbeginn beteiligen wir uns am „Kritischen Semesterstart“ auch mit dem Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, den wir am Montag, 22. April 2024 in Kooperation mit der Antifaschistischen Initiative anbieten. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße.
Am Dienstag, 16. April 2024, laden VVN-BdA und Stolpersteininitiative Heidelberg zum Vortrag „Walldorf im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ ein. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Volkshochschule Heidelberg (Bergheimer Str. 76).
In den kommenden Wochen sind wir als VVN-BdA Heidelberg mit verschiedenen Veranstaltungen präsent: Am Dienstag, 16. April organisieren wir zusammen mit der Stolperstein-Initiative den Vortrag
Am Samstag, 30. März 2024 findet der Heidelberger Ostermarsch unter dem Motto „Für Frieden, Abrüstung und internationale Solidarität! Gegen ‚Kriegstüchtigkeit‘ und sozialen Kahlschlag“ statt. Beginn ist um 12.00 Uhr an der Stadtbücherei/Schwanenteichanlage, die Abschlusskundgebung ab 14.00 Uhr an der Neckarwiese. Die Redebeiträge werden musikalisch umrahmt.
Am Montag, 11. März 2024 veranstalten wir in Kooperation mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg/Interventionistische Linke (AIHD/iL) den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße.
Über 2.000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration „Walldorf solidarisch gegen rechts“ am 18. Februar 2024, zu der neben vielen anderen Organisationen auch die VVN-BdA Heidelberg aufgerufen hatte. Unter antifaschistischen Parolen bewegte sich der Zug vom Astor-Haus zur Abschlusskundgebung am Marktplatz Walldorf, wo die VVN-BdA Heidelberg die folgende Rede hielt.
Am 18. Februar 2024 findet in Walldorf die antifaschistische Demonstration „Walldorf solidarisch gegen rechts“ statt, die von einem breiten Bündnis unterstützt wird. Auch wir als VVN-BdA Heidelberg rufen dazu auf. Beginn ist um 15 Uhr am Astor-Haus Walldorf.
Am 7. Februar 2024 organisiert die Stolperstein-Initiative Heidelberg die 12. Stolperstein-Verlegung. An zehn Orten wird damit an 27 Menschen erinnert, die von den Nazis verfolgt und großteils ermordet wurden. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr an der Hauptstraße 21.
In der aktuellen Ausgabe der Heidelberger Studierendenzeitung ruprecht ist der Artikel „Antifaschismus bleibt lebendig“ erschienen, der sich mit unserer Gedenkveranstaltung auf dem Bergfriedhof und anderen Gedenkprojekten beschäftigt. Wir freuen uns über diese Würdigung:




